„Das System Mittelstand kann so auf Dauer nicht funktionieren!“

Waren die Maßnahmen des zweiten Lockdowns rechtmäßig? Und was bedeuteten sie für die Unternehmen im Land? Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) kritisierte das Vorgehen der Bundesregierung im November scharf: „Es schürte eher Angst als Zuversicht“, sagt Sarah Walenta, Leiterin des Kreisverbandes Mittelrhein. Corona-Soforthilfen und Konjunkturpakete reichten zudem nicht aus, vielmehr brauche es grundlegende Reformen.

Es ist der 28. Oktober 2020. Bundeskanzlerin Angela Merkel beschließt gemeinsam mit den Ministerpräsidenten der Länder einen neuerlichen Lockdown für Deutschland, zunächst vom 2. bis zum 30. November. Erneut muss die Wirtschaft des Landes in Teilen die Systeme herunterfahren. Sofort hagelt es Kritik, unter anderem vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft. Beim Unternehmerverband Deutschlands stimmen sich noch am gleichen Tag mehr als 140 Verbandsvertreter aus ganz Deutschland in einer Webkonferenz ab. „Wir haben bereits im August eindringlich vor einem zweiten Lockdown gewarnt“, sagte Sarah Walenta vom Kreisverband am Mittelrhein. „Ein Fünftel aller deutscher Unternehmen sieht bereits jetzt das eigene Überleben durch Corona als gefährdet an. Wir können auf sie nicht verzichten, wenn Deutschland eine gute Zukunft haben soll und sehen die ökonomische Zukunftsfähigkeit Deutschlands in Gefahr. Kein noch so großes Rettungspaket kann ihnen den drohenden Umsatzausfall ersetzen.“

Die Leiterin des Kreisverbands unterstreicht: „Als Folge dieser beschlossenen Maßnahmen droht tausenden Mittelständlern das wirtschaftliche Aus (…)

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