Umweltschutz in Unternehmen: Hierfür gibt es Fördergelder!

Die Zeit ist längst gekommen, in der wir uns alle hinterfragen müssen, welchen ökologischen Fußabdruck wir hinterlassen (wollen). Jeder Einzelne darf sich diese Frage stellen, aber auch jedes Unternehmen. Denn Möglichkeiten, die eigene (Um)Welt ein bisschen besser zu machen, haben alle.

Für Unternehmer könnte besonders interessant sein, dass die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein eigenes Umweltprogramm anbietet – und damit den Umweltschutz in Unternehmen ganz aktiv fördert und finanziert. Wie? Das lesen Sie hier.

Mehrere Millionen Euro – so viel kostet die neue, leistungsstarke Druckmaschine, die eine Druckerei gerne anschaffen würde. Weil das Unternehmen mit der neuen Maschine Material und Ressourcen spart, zudem die Abfallmenge reduziert, kann die Investition in voller Höhe über das KfW-Umweltprogramm finanziert werden. Eines von unzähligen Beispielen, das Mut machen darf! Wollen Unternehmen in Maßnahmen investieren, die auch dem Umweltschutz dienen, dann ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau eine interessante Anlaufstelle.

 

Dass der ökologische Fußabdruck bei allen Entscheidungen, die Unternehmen für die Zukunft treffen, eine Rolle spielen sollte, darüber dürfte es mit Blick auf den Klimaschutz keine zwei Meinungen geben. Doch was steckt hinter dem KfW-Umweltprogramm? Es werden auch Investitionen gefördert, mit denen eine Umweltbelastung vermieden oder wesentlich verringert wird. Die Förderung richtet sich an Unternehmen jeder Größe, sowie Freiberufler und erfolgt zu einem günstigen Zinssatz.

 

Das KfW-Umweltprogramm fördert Unternehmen dabei:

  • Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen
  • Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel umzusetzen (Beispiele: Schutz vor Starkregen oder Hitzebelastungen)
  • Firmengelände naturnah zu gestalten
  • Maßnahmen zum effizienten und kreislauforientierten Umgang mit Ressourcen umzusetzen (Material einsparen, Abfall vermeiden,
    Abwasser reinigen)
  • Luftverschmutzung oder Lärm zu vermindern oder zu vermeiden
  • Umweltfreundliche Mobilität zu schaffen
  • Boden und Grundwasser zu schützen
  • Altlasten oder Flächen zu
    sanieren

Das Förderprodukt kommt nicht infrage für:

  • Grundstückserwerb (hierfür gibt es den KfW-Unternehmerkredit)
  • Investitionen in erneuerbare Energien und Energieeffizienz (hierfür gibt es Förderprodukte im Bereich Energie und Umwelt)
  • Technische gebäudebezogene Maßnahmen (in solchen
    Fällen untersützt die Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude)
  • Treuhandkonstruktionen
  • Sogenannte In-Sich-Geschäfte, wie zum Beispiel der Erwerb aus dem Eigentum des Ehegatten
  • Umschuldung oder Nachfinanzierung bereits abgeschlossener Vorhaben

Das KfW-Umweltprogramm unterstützt Unternehmen jeder Größe mit Sitz in Deutschland, aber auch Tochtergesellschaften, Niederlassungen und Betriebsstätten für Filialen in Deutschland und Vorhaben deutscher Unternehmen im Ausland sowie Joint Ventures mit maßgeblicher deutscher Beteiligung im Ausland.

Weitere Infos unter www.kfw.de.

 

Antrag stellen: So geht´s!


Wenn Sie sich für einen Kredit bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau interessieren, dann beantragen Sie diesen nicht direkt bei der KfW, sondern bei einer Bank Ihrer Wahl.

Die Beantragung des Kredits erfolgt dann durch den Finanzierungspartner. Nach Eingang prüft die KfW die Unterlagen und entscheidet über die Förderung. Der Kreditvertrag wird anschließend mit Ihrem Finanzierungspartner geschlossen.

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