Homeoffice – der Gewinner der Pandemie!

Die Corona-Pandemie hat die Welt und auch Deutschland mit einer nie zuvor dagewesenen Dynamik getroffen. Das private und berufliche Leben wurde auf den Kopf gestellt.

Vielmehr noch: In vielen Bereichen verschmolzen privat und beruflich miteinander. Das „Homeoffice“ hat gute Chancen, zum Wort (oder auch Unwort) des Jahres gewählt zu werden. Was vorher für viele noch „hip“ klang, aber auch unvorstellbar war, wurde plötzlich möglich und nötig. Mit all seinen Chancen, aber auch Gefahren – berichtet IT-Experte Alexander Böhning von DobaTech aus Ransbach-Baumbach. Ein Streifzug durch die Krise und ihre virtuellen Chancen und Herausforderungen.

„Wir machen uns schon lange für die Möglichkeiten des Homeoffice stark“, sagt Alexander Böhning, seit 17 Jahren bei DobaTech und Mitglied der Geschäftsleitung. „Die Welt von heute macht es möglich: Menschen möchten dort arbeiten, wo sie sich gerade befinden – das kann im Eiscafé sein, am Flughafen, im Garten oder auf Geschäftsreise irgendwo auf der Welt. Diese Flexibilität ist für viele zu einem wichtigen Faktor
geworden bei der Wahl ihres
Arbeitgebers.“

Das Homeoffice bringt jedoch vielfältige Anforderungen mit sich. „Wir entwickeln für unsere Kunden Konzepte, mit denen sie ihren Mitarbeitern flexible Möglichkeiten bieten können, ihrer Arbeit nachzugehen. Das ist gerade in Zeiten eines bundesweiten Fachkräftemangels zum Teil entscheidend bei der Besetzung von Stellen. Das Homeoffice ermöglicht regional ansässigen Unternehmen, bei der Suche nach Mitarbeitern auch überregional die Fühler auszustrecken, ohne dabei von den neuen Arbeitnehmern zwingend verlangen zu müssen, in die Nähe des Unternehmenssitzes zu ziehen.“
Die Pandemie mit all ihren Auswirkungen hat das Denken in Homeoffice-Strukturen um ein Vielfaches beschleunigt. „Wir nehmen wahr, dass wir in diesem Bereich nun Kunden dazugewinnen, die sich aufgrund der Krise neu aufstellen möchten oder müssen“, berichtet Alexander Böhning. Während bei DobaTech aufgrund des Lockdowns manche Kunden ihre Projekte geschoben haben, benötigten andere dringend Unterstützung bei der Konzeptionierung und dem Aufbau von Homeoffice-Arbeitsplätzen.

„Es gibt in der Krise immer beides –  Unternehmen, die die Schildkröte machen und mal abwarten wollen, was alles passiert, und jene, die die Herausforderungen als Chance sehen, sich jetzt neu aufzustellen und davon auch nach der Krise profitieren.“

Alexander Böhning, Mitglied GF DobaTech

Parallel dazu – und noch ohne das Wissen von Corona – hatten die IT-Spezialisten aus Ransbach-Baumbach zu Beginn des Jahres eine Eigenmarke zum Thema Cloud-Kommunikation an den Start gebracht: „provoice.one“. „Corona hat dazu geführt, dass dieser Bereich förmlich explodiert ist“, sagt Alexander Böhning. „Wir merken, wie da ein Umdenken in den Unternehmen stattfindet und das ist längst nicht nur dem Krisenmanagement und den Corona-Herausforderungen geschuldet. Da werden viele Prozesse auch für die Zukunft neu gedacht und gestaltet. Man spürt, dass die neuen Möglichkeiten auch genutzt werden möchten.“ Doch wie immer sind neue Möglichkeiten auch mit neuen Gefahren verbunden. Böhning warnt davor, ohne Konzept und doppelten Boden ins Homeoffice umzuziehen. „Mit dem Einzug der Homeoffices in die Haushalte ist auch die Cyberkriminalität gestiegen. Viele sind das Thema zu naiv angegangen, haben gedacht, es würde ja ausreichen, den Mitarbeiter einfach nur Zuhause vom Rechner aus arbeiten zu lassen. Aber gerade mit Blick auf die IT-Sicherheit braucht es da eine ausgeklügelte Konzeption. Das beginnt schon bei klaren Passwort-Richtlinien, die es in den wenigsten Unternehmen gibt. Mit dem Passwort start1234 werden sie auch heute noch an manchem Arbeitsplatz Erfolg haben. Ohne entsprechende Richtlinien und Verschlüsselungstheorien laufen Unternehmen viel zu schnell Gefahr, die Hoheit über ihre internen Daten an Dritte zu verlieren. Homeoffice kann auf Dauer nur funktionieren, wenn man das Projekt ganzheitlich betrachtet und umsetzt.“

IT verstehen – Blog lesen

Wer beschäftigt sich schon gerne mit dem Thema IT, wenn er nicht gerade ein Experte ist? DobaTech bringt im eigenen Blog (auf der Website und der eigenen Facebook-Seite) IT-Themen auch für Laien verständlich rüber. Aktuelle Entwicklungen rund um die Pandemie und ihre Auswirkungen auf die IT, aber auch Lesetipps zu leicht verständlichen Hintergrundberichten oder Warnungen vor aktueller Schadsoftware – die IT-Experten aus Ransbach-Baumbach halten Ihre Community „up to date“ (www.dobatech.de).
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